Kritik üben die Verbände jedoch an der Abkehr vom Finanzierungskreislauf Straße:

„Mit der Ausweitung der Lkw-Maut und der beschlossenen Infrastrukturabgabe für Pkw werden bis 2030 Mauteinnahmen von mindestens 150 Milliarden Euro vom Verkehrsträger Straße erwartet. Dagegen sieht der Entwurf des Bundesverkehrs-wegeplanes mit Investitionen in Höhe von lediglich130 Milliarden Euro 20 Milliarden weniger vor."

Darüber hinaus weisen die Verbände kritisch daraufhin, dass obwohl die Straße 70 Prozent aller Transportleistungen sowie über 85 Prozent der Leistungen im Personenverkehr erbringt und Investitionen dort den höchsten volkswirtschaftlichen Nutzen haben, dieser Verkehrsträger nur etwa 50 Prozent der Mittel erhalten soll.

Die Wirtschaft fordert die Politik und insbesondere den Verkehrsminister deshalb auf, zu ihrem Wort zu stehen und die aktuellen sowie zukünftigen Einnahmen aus der Straße in die Straße zurückfließen zu lassen.

Ansprechpartner:
André Schwarz
Pressesprecher Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin


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Veröffentlicht
09:59:48 15.04.2016
Kruse